Meine Netzpräsentation als Schauspieler, Kabarettist und Musiker


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Polit-Satirisches MUSIKKABARETT

Die kabarettische Kanzler-Kohl-Ära in den 80ger Jahren schenkte uns viele Realsatiren, die mich dazu inspirierten, mit eigenen Polit-Satiren, in einem politisch-satirischen Musikkabarett, einen ernsthaften Beitrag zum Zeitgeschehen zu liefern.

»Das Positive seh’n – drum Augen zu!« war mein wichtigstes Programm. Mit schrägem Blick in die Zukunft entwarf ich satirische Visionen fürs kommende Betonzeitalter (1984). Die Folkrock-Musik dazu produzierte ich (analog) multiintrumental im eigenen Heimstudio. Mein schräges Musikkabarett, mit immer neu aktualisierten Satiren, regte mein Publikum zu Diskussionen an.

Visionär war damals, was heute Realität ist: Die Verpackung ist wichtiger als der Inhalt und mit neuen Ettiketten kann man Probleme einfach überkleben, z.B. das Problem Arbeitslosigkeit: (»Arbeitslose heißen jetzt Freizeitaktivisten – das klingt Positiv!«) – Problem gelöst! Ein weiterer Schwerpunkt war die Nachrüstung und Friedenspolitik (haben wir auch gelöst!) und um die Digitalisierung des Menschen (ist heute noch im vollen Gange). Auf der Bühne spielte ich schräges Typentheater und sang dazu meine satirischen Lieder zur Gitarre, unterstützt von »Kettners Konservenband« (Playback).

Doch die bundesdeutsche Realsatire überholte fast immer die politischen Inhalte meines Typentheaters. Obwohl ich nicht kurzatmig bin, ging mir in diesem Wettlauf der Atem aus. Deshalb habe ich 1992 mit politisch-satirischem Kabarett aufgehört und mir eine kabarettistische Auszeit gegönnt. In dieser Pause machte ich eine professionelle Schauspielausbildung und spielte Theater. Erst nach der Jahrtausendwende kehrte ich mit meinem »Komödiantischen Kabarett« auf die Kabarettbühnen zurück.


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