Meine Netzpräsentation als Schauspieler, Kabarettist und Musiker


Direkt zum Seiteninhalt

MUSIKER-PRAXIS

Als bei uns Mitte der 60ger Jahre der Beat ausbrach, wurde ich auch infiziert. Mit Freunden erlernte ich autodidaktisch »E-Gitarre« und zusammen spielten wir den »England-Beat«, den ich auch sang, immer nach dem Motto: »Hauptsache laut und wild!«. Nach und nach brachte ich mir dann noch »E-Bass« und »Blues-Harp« bei. Getrommelt hatte ich schon als Kind auf allem, was Krach macht. Irgendwann saß ich erstmals hinter einem »richtigen« Schlagzeug und es klappte auf Anhieb – vielleicht habe ich ja ein »Trommler-Gen«.

Anfang der 70ger Jahre reizte mich beim Trommeln der »strenge Rockrhythmus« kaum noch. Mit »Latin« und »Swing« als anspruchsvolle Tanzmusik trat ich auf. Diese Musik beeinflusste auch mein Gitarrenspiel in einer Swingjazz-Combo.
Mit zunehmender Politisierung, Ende der 60ger Jahre, schrieb ich eigene, gesellschaftskritische Lieder und trat als Liedermacher auf, nachdem ich zuvor die sechs- und zwölfsaitige Westerngitarre autodidaktisch erlernt hatte.

Professioneller wurde meine Musik Mitte der 70ger Jahre. Im Rahmen meines Lehrerstudiums am Musikinstitut der Universität Frankfurt, bekam ich »klassischen« Gitarrenunterricht bei Jürgen Klatt (†), einem damals bekannten Gitarristen für spanische Gitarre und erlernte neben den musiktheoretischen Grundlagen die Schriftsprache der Musik – die Noten. Wirklich gebraucht habe ich diese aber bis heute nicht: mein Weg ist immer noch der Weg vom Hören, zum Probieren, zum Spielen.

Anfang der 80ger Jahre führte ich meine erlernten musikalischen Fähigkeiten zusammen und spielte »klassischen« Folkrock. Für mein erstes Musikkabarett komponierte ich satirische Folkrock- und Blueslieder, die ich analog im Heimstudio aufnahm (»Kettners Konservenband«). Zu den Playbacks sang ich und spielte Gitarre auf der Bühne. Um einen möglichst perfekten Klang zu haben, betrieb ich einigen technischen Aufwand, denn die Playbacks kamen damals von einem 20kg Spulen-Tonbandgerät (siehe Bild rechts).

Für mein »beswingt-jazziges Musik-Kabarett« (siehe Menü) verwende ich zwar seit 2010 die digitale Aufnahmetechnik, spiele aber nach wie vor alle (mir möglichen) Instrumente in Hand- und Fußarbeit ein.

Auch wenn ich inzwischen am liebsten Swing singe und den zu bearbeiteten Playbacks übe, bleibe ich als Sänger vielseitig.
Mit großem Spaß habe ich im Sommer 2017 erstmals an einer Rock-, Pop- und Jazzwerkstatt teilgenommen. Innerhalb der Werkstatt gab es einen kleinen Bandworkshop. Dort trafen sich fähige Musiker, um einen Song von Joe Cocker (»Have a little faith in me«) nicht einfach nur zu üben, sondern zu interpretieren. Das Ergebnis mit meinem Leadgesang sehen und hören Sie hier links:
(BITTE AUF DAS BILD KLICKEN).




Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü